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Teil 5: Jäger von Level 12 - 14; Fragt Schanaha: Aspekt des Drachenfalken
Geschrieben von: Schanaha Eiskind   
Donnerstag, 27. November 2008 um 17:22
Hallo liebe Jäger!

Ich möchte euch begrüßen zum fünften Teil meiner wöchentlichen Kolumne rund um den (Neu-)Jäger. Heute berichte ich über die Level 12 bis 14 meiner neuen Jägerin. Unter anderem sind hier alle Fähigkeiten von Level 12 bis Level 14 aufgelistet und deren Verwendungszwecke erklärt und zusätzlich widme ich mich heute dem Pethandling. Im offiziellen WoW-Jäger-Forum von Blizzard kamen noch Fragen zum Aspekt des Drachenfalken auf, deshalb behandel ich dieses Thema heute in meiner Rubrik Fragt Schanaha.

In dieser Kolumne werde ich mehr oder weniger locker über den Jäger berichten, seine Fähigkeiten beleuchten und wann man sie wozu einsetzt, Skillungen diskutieren und diverse Fragen beantworten, die mir im Laufe der Zeit hier hoffentlich gestellt werden.

Um der Kolumne ein wenig Kontinuität zu verleihen, level ich nebenher einen neuen Jäger hoch und werde von den Erfahrungen dieses Jägers berichten. Keine Sorge, liebe Non-RPler, kein RPG, auch wenn ich auf einem RP-Server spiele (dem Rat von Dalaran, Spenden nimmt meine Orc-Jägerin gerne entgegen, vielen Dank ^^). Es wird sich alles um die Spielmechanik und die Fähigkeiten des Jägers sowie die Ausgestaltungsmöglichkeiten seiner Talente drehen.

Inhaltsverzeichnis:


Rakwar, die Jägerin

Rakwar, die Jägerin (Level 12 - 14)

In dieser Rubrik berichte ich über meine Orc-Jägerin Rakwar auf dem Server "Rat von Dalaran". Heute sind die Level 12 bis xx an der Reihe und die damit kommenden neuen Fähigkeiten und Erlebnisse.

Neue Fähigkeiten:

Level 12:

Tier heilen, Ablenkender Schuss, Zurechtstutzen
Tier heilen:

Tier heilen

Mit dieser Fähigkeit heilen wir unser Pet (und ausschließlich Dieses) um einen bestimmten Betrag über eine Dauer von 12 Sekunden. Ihr müsst das Pet nicht anvisieren, sondern einfach nur die Fähigkeit ausführen und der Hot (Heal over time = Heilung über einen gewissen Zeitraum) wird direkt auf das Pet ausgeführt. Es muss sich allerdings in Sichtweite und im Radius von 45 Metern um euch herum befinden. Vor Ablauf von Tier heilen ist es nicht sinnvoll, die Fähigkeit noch einmal auszuführen, da das nur unnütz Mana verschwendet, genau wie dies bei unserem Dot Schlangenbiss der Fall ist.
Im PvE ist es sinnvoll, das Pet ab etwa 75% seiner Gesundheit (im Kampf) zu heilen, im PvP kommt man meist gar nicht dazu. Da das Jägerpet aber mittlerweile sehr gut mit der Ausrüstung des Jägers skaliert, ist auch dort in manchen Fällen Heilung sehr von Vorteil.

Ablenkender Schuss:

Ablenkender Schuss

Dieser Schuss zieht für 6 Sekunden die Aufmerksamkeit (Aggro) des Ziels auf euch, sodass es euch angreift. Das kann sinnvoll sein, um eurem Pet oder einem Mitspieler das Leben zu retten, wenn ihr seht, dass seine Gesundheit zur Neige geht. Ihr solltet diese Fähigkeit dennoch vorsichtig einsetzen, denn gerade in Heroic-Instanzen oder Raids hauen die Mobs gern so stark zu, dass ihr selbst dabei das Zeitliche segnet. Im PvP hat diese Fähigkeit keinerlei Auswirkung.

Zurechtstutzen:

Zurechtstutzen

Diese Nahkampffähigkeit verwendet ihr, wenn euch der Gegner zu sehr auf den Pelz rückt. Sie verlangsamt den Gegner für 10 Sekunden um 50% und ist damit recht effektiv, um wieder in Schussreichweite zu kommen.
Die Verwendung im PvE und PvP ist grundsätzlich genau gleich, ich persönlich hau dem Gegner, wenn er zu nah an mir ran ist, erst einen Raptorschlag, dann einen Mungobiss und schlussendlich ein Zurechtstutzen rein. Ich empfehle diese drei Tasten (und später noch Rückzug) sehr schnell erreichbar direkt nebeneinander zu legen, sodass man diese 3-4 Fähigkeiten schnell hintereinander ausführen kann.

Level 14:

Adlerauge, Augen des Wildtiers, Wildtier ängstigen
Adlerauge:

Adlerauge

Durch diese Fähigkeit können wir uns einen anderen Ort im Sichtradius ansehen, wenn wir uns im Freien befinden. Bei Aktivieren der Fähigkeit habt ihr einen Auswahlkreis, den ihr irgendwo im Sichtfeld platzieren könnt (dieser Ort KANN der Boden sein, ich hab es aber auch geschafft, Adlerauge auf einem Baum zu platzieren...). Habt ihr den Auswahlkreis irgendwo platziert, wechselt eure Sicht an diesen Ort, ihr selbst bleibt aber, wo ihr wart. Schön daran ist, dass eure Aufspürfähigkeit, die gerade aktiviert ist, auch dort aktiv ist, wo Adlerauge gewirkt ist, so lässt sich mancher Questmob finden, auch ohne dass man vorher den Weg von anderen Mobs freiräumt.
Im PvP ist diese Fähigkeit besonders im Arathibecken von höherer Bedeutung, da ihr dort von einem erhöhten Standpunkt aus (vor allem des Sägewerks) fast jede andere Basis einsehen könnt, ohne euch dorthin zu begeben. Aber Vorsicht: Zur Zeit, in der ihr den Zauber kanalysiert, seid ihr durchaus angreifbar. Sollte eure Gesundheit also schwinden, klickt erneut auf Adlerauge oder mit der rechten Maustaste auf den Buff in eurer Buff-Leiste (standardmäßig links neben der Minimap).

Augen des Wildtiers:

Augen des Wildtiers

Mithilfe dieser Fähigkeit schlüpft ihr in die Rolle eures Pets und könnt es dann so steuern wie euren eigenen Charakter. Eure Aufspürfähigkeiten bleiben wie beim Adlerauge aktiv und wandern mit dem Pet mit. Ebenso steht ihr nur in der Gegend herum, während ihr den Zauber kanalysiert.
Achtung! Ihr könnt nur die Fähigkeiten eures Pets benutzen, aktiviert ihr eine eurer eigenen Fähigkeiten, schlüpft ihr direkt wieder aus der Rolle eures Pets heraus. Wichtig zu wissen ist auch, dass, solltet ihr in der Rolle eures Pets Aggro bekommen, und danach aus der Rolle des Wildtiers herausschlüpfen, diese Aggro auf dem Pet bleibt. Das geht so weit, dass eure Jägerfigur in Instanzen von dem Mob Aggro behält, selbst wenn euer Pet aufgrund der zu hohen Entfernung zu euch "eingepackt" wird.
Im PvE kann Augen des Wildtiers nützlich sein, um die Gegend zu erforschen (zum Beispiel mit einer Katze, die Schleichen beherrscht), einen Pet-Pull auszuführen (wie in meinem Guide für Neu-Jäger beschrieben) oder um schlicht und ergreifend das Pet ohne Zufriedenheitsverlust loszuwerden. Sehr wichtig ist diese Fähigkeit immer noch in einigen Instanzen, wo es Vorsprünge hinunter geht. Das Pet folgt dem Jäger nicht überall hin, sondern nimmt manchmal den Umweg durch die komplette Instanz. Also Augen des Wildtiers anwerfen, mit dem Pet hinunterspringen, das Pet auf Bleiben stellen und hinterherspringen.
Im PvP ist diese Fähigkeit recht nutzlos, außer um ebenfalls die Gegend zu erforschen.

Wildtier ängstigen:

Wildtier ängstigen

Mithilfe dieser Fähigkeit jagt ihr einem Wildtier Angst ein, sodass es unkontrolliert vor euch flüchtet.
Somit ist diese Fähigkeit im PvE auch nicht sonderlich sinnvoll, meist holt man sich durch das verscheuchen eines Wildtiers nur drei weitere Mobs an den Hals.
Im PvP dagegen macht sie etwas mehr Sinn, kann man dank dieser Fähigkeit auch andere Jägerpets verscheuchen und Schamanen in Geisterwolf gestalt und Druiden in ihren diversen Wildtier-Formen.

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Spielstil:

Petleiste:

Zunächst einmal haben wir in unserer Begleiterleiste (Petleiste) drei Gruppen von "Fähigkeiten", Befehle, Pet-Fähigkeiten und Verhalten.

Gruppe 1: Befehle
Angreifen, Folgen, Bleiben

Jeder dieser Befehle sagt eigentlich genau das, was das Pet machen soll. Soll es den Gegner angreifen, klickt man den Befehl Angreifen. Soll es bei Fuß kommen, dann drückt man Folgen (dies aktiviert sich auch automatisch nach dem Kampf und wenn man das Pet auspackt). Der Befehl Bleiben lässt das Pet an Ort und Stelle verharren und es wird nur seinem Verhalten nach aktiv.

Gruppe 2: Pet-Fähigkeiten:

In diese 4 Felder kann man sämtliche erlernten und erlernbaren Pet-Fähigkeiten ziehen. Es ist nicht möglich, alle Fähigkeiten des Pets in dieser Leiste unterzubringen, deshalb sollte man sich die sinnvollsten vier Fähigkeiten aus dem Zauberbuch (Reiter Begleiter) in diese Leiste stecken.

Knurren, Ducken, Fokusfresser, Spezialfähigkeit(en)
Knurren:

Knurren ist eine Fähigkeit, die jedes Pet beherrscht und sie erzeugt einen bestimmten, je nach Rang höheren Grad an Bedrohung, aber keinen Schaden. Beim leveln kann diese Fähigkeit auf automatisch geschaltet bleiben (ein gelbes Leuchten um die Fähigkeit zeigt den Status automatisch an), schließlich wollen wir, dass unser Pet die Aggro behält. In Instanzen ist Knurren in der Regel auszuschalten. Dort sollten wir unserem tierischen Begleiter einfach mal die Gelegenheit lassen, Schaden zu machen. Einige Jäger brüsten sich damit, dem tankenden Krieger oder Druiden die Aggro mit Knurren geklaut zu haben. Ihr solltet nur immer bedenken: Je weniger Wut der Krieger / Druide hat, desto weniger kann er tanken. Je mehr euer Pet knurrt, desto weniger Schaden macht es. Also macht es einfach aus, einfach der Gruppe und euch selbst zuliebe. Wink
Knurren ist übrigens NICHT das gleiche wie das Knurren beim Druiden in Bärform. Das Knurren der Druiden ist ein Spott-Effekt, das Knurren des Pets erzeugt nur Bedrohung.

Ducken:

Knurren baut Bedrohung auf, Ducken tut das Gegenteil, es baut Bedrohung ab. Bisher hab ich noch nie die Notwendigkeit gesehen, Ducken zu aktivieren, dies kann sich aber unter Umständen in höheren Instanzen und Raids noch ändern. Sollte Ducken irgendwann einmal Sinn machen (außer mit einem Tank, der auf einer niedrigeren Stufe als man selbst ist oder extrem schlechteres Equipment hat), werde ich darüber an dieser Stelle berichten. Da es derzeit Bugs verursacht, ist es sinnvoll, Ducken in die Petleiste zu ziehen und dort mit Rechtsklick zu deaktivieren.

Fokusfresser:

Auch Fokusdumper genannt. Als Fokusfresser bezeichnet man eine Fähigkeit, die auf automatisch gestellt, solange ausgeführt wird, wie das Pet Fokus hat... sie hat also keine Abklingzeit. Über diese Petfähigkeit kommt in der Regel ein Großteil des Schadens des Pets. Es gibt keinen Grund, den Fokusfresser anders zu verwenden als auf automatisch. Ihr könnt ihn getrost im Zauberbuch lassen.
Jede Tierfamilie hat eine der drei Fokusfresser Beißen, Klaue oder Kinnhaken. Die anderen Namen und Icons sind rein kosmetischer Natur, faktisch machen sie alle genau dasselbe.

Spezialfähigkeit(en):

Jede Tierfamilie hat eine Spezialfähigkeit, bis auf Katzen und Geisterbiester, die gleich zwei dieser Fähigkeiten besitzen. Diese Spezialfähigkeiten haben alle unterschiedliche Effekte, so hat der Gorilla einen Donnerstampfer, der nahe Feinde mit Arkanschaden trifft und die Katze einen Dot, Krallenhieb, sowie die Fähigkeit Schleichen, die allerdings nicht im Kampf aktiviert werden kann. Es kommen später noch Spezialfähigkeiten in Form von Pet-Talenten hinzu, aber darüber berichte ich euch auf Level 20. Smile

Gruppe 3: Verhalten

Auf den letzten drei Schaltflächen eurer Petleiste könnt ihr das Verhalten eures Pets einstellen.

Aggressiv, Defensiv, Passiv
Aggressiv:

Ist euer Pet auf Aggressiv eingestellt, wird es alles angreifen, das sich in einem gewissen Radius um das Pet herum befindet. Auf PvP eingestellt gehören dazu auch feindliche Spieler. Dieser Modus ist sehr selten sinnvoll, ab und an kann es im PvP aber ganz gut sein, wenn das Pet wie ein Berserker durch die Gegend rennt. Auch im PvE kann man sich damit sicher und taktlos Mobs sichern, wenn man weiß, wo sie auftauchen. Wink

Defensiv:

Das Pet greift jeden Mob an, der euch oder das Pet angreift, auch sämtliche Spieler, die einen im PvP angreifen. Wenn ihr noch nicht im Kampf seid und einen Gegner angreift, rennt das Pet, auf defensiv eingestellt, direkt auf diesen Gegner zu und greift ihn ebenfalls an. Innerhalb des Kampfes bleibt es aber auf seinem ersten Ziel. Diese Einstellung ist sehr gut fürs PvP und fürs Solospiel geeignet.

Passiv:

Das Pet macht nichts, was ihr ihm nicht befehlt. Ob ihr angreift oder angegriffen werdet ist ihm völlig egal, ohne Angriffsbefehl wird es keinen Gegner attackieren. Diese Einstellung eignet sich sehr gut für Instanzen, selten für PvP und das Solospiel.

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Pethandling:

Ein paar kleine Tipps sind ja schon im Unterpunkt Petleiste gegeben, aber so ganz die Weisheit ist das nicht. Gewöhnt euch an, euer Pet über Shortcuts zu steuern. Die vorgefertigten Shortcuts "Strg + 1" bis "Strg + 0" sind eigentlich schon sehr gut geeignet, im Grunde brauchen wir Jäger sowieso nur zwei Shortcuts (Angreifen und Folgen), um unser Pet erfolgreich zu steuern.

Solospiel:

Im Solospiel wird es oft sehr eng, wenn man kein Tankpet wie den Gorilla sein Eigen nennt und man einen Mehrfachschuss in eine Gruppe feuert. Oft entwischt irgendein Nahkämpfer, im schlimmsten Fall ein Schurkenmob, und macht uns das Leben zur Hölle, indem er wie ein Besessener auf uns einschlägt. Wenn ihr mitkriegt, dass euch ein Mob entwischt: Anvisieren und Strg+1 (oder einen anderen Shortcut eurer Wahl für Angreifen). Oft kann es auch sinnvoll sein, den Mob etwas zurückzuziehen, um nicht weitere Mobs zu adden, also: Strg+2 (oder einen anderen Shortcut eurer Wahl für Folgen). Nun gut, so weit, so einfach, aber hier könnt ihr zumindest schon einmal üben, euer Pet anders als mit der Maus zu kontrollieren.

Gruppenspiel/Raid:

In Gruppen gibt es in der Regel einen Tank und in der Regel seid das nicht ihr. Guuut, klaaaar, ich hab schon mehrere Instanzen mit meinem Pet getankt, aber das war dann eine Instanz niedrigeren Levels für ein paar Leute, die da durchgezogen werden wollten.

Im Normalfall sollte in der Gruppe knurren aus und das Pet-Verhalten auf passiv gestellt sein, vor allem in Instanzen. Euer Pet schickt ihr nun manuell auf jeden Mob, aber das ist sinnvoll, um dem Tank das Leben nicht unnötig schwer zu machen. Nehmt jeweils das Fokusziel, auf das alle feuern und schickt euer Pet auf dies Ziel los, rennt es auf euch zu, visiert das nächste Ziel an und wiederholt den Vorgang. Ebenso ist dies Verhalten im Raid meist angebracht, jeweils das zu tötende Ziel ins Visier nehmen, und das Pet zum Angriff losschicken. Wichtig ist auch, dass das Pet nicht alle Höhenunterschiede mitmacht und gern mal den Umweg durch die komplette Instanz wählt. Hier verwendet ihr die Augen des Wildtiers, springt mit dem Pet diesen Vorsprung hinunter, stellt es unten auf Bleiben und springt dann selbst hinterher.

In den seltenen Fällen, in denen ihr tanken sollt, empfiehlt sich ein entsprechendes Pet. Ohne ein Pet, dass mehrere Gegner gleichzeitig angreift oder debufft (am besten hierfür geeignet ist der Gorilla mit seinem Donnerstampfer), müsst ihr in der Regel stark hantieren, um genug Bedrohung auf allen Mobs aufrecht zu erhalten, um nicht die Aggro an bombende Magier und dottende Hexer zu verlieren. Hier empfielt sich, jeden Mob der Gruppe kurz mit der Tabtaste anzuvisieren, das Pet ein paar Sekunden darauf einschlagen zu lassen und dann wieder auf das Fokusziel loszugehen. Vergesst nicht: Ihr legt die Reihenfolge fest, in der die Mobs getötet werden, also sorgt dafür, dass das Pet auch auf die entsprechenden Mobs losgeht (vielleicht auch schon ein paar Sekunden früher als der Rest der Gruppe).

PvP:

Naja, was tun? Das schwächste Glied in der Gruppe suchen und töten. Pet drauf, selbst drauf, fertig. Sehr stupide. Auf Feraldruiden und Kriegern ist das Pet vergebene Liebesmüh, wenn es physischen Schaden verursacht, denn es erzeugt diesen Klassen nur Wut (und dank deren hohen Rüstungswerten kaum Schaden), womit sie wieder selbst Schaden austeilen können.
In der Arena ist eine vielbenutzte Taktik, das Pet auf einem Heiler zu lassen, damit dieser längere Zauberzeiten hat. Ist kein Heiler (mehr) vorhanden gilt auch da: Auf den Schwächeren, töten, dann den Stärkeren niederkloppen.
Beim verteidigen in Schlachtfeldern kann es sinnvoll sein, das Pet auf aggressiv zu stellen, damit es Feinde wie Schurken und Druiden sofort aus der Verstohlenheit holt, wenn es sie entdeckt, ansonsten ist defensiv meist am Angebrachtesten. Will man vor einem Kampf flüchten, ist es sinnvoll, das Pet auf passiv zu stellen, oft hauen die gegnerischen Spieler es sonst tot, schon allein, um einen zu ärgern. Sad
Da PvP meist zu chaotisch ist, da die Feinde keine dummen Mobs sind und ebenfalls mitdenken, kann ich hier keine genaueren, tollen Tipps geben. Solltet ihr aber selbst noch Tipps zum Pethandling im PvP haben, nur her damit, ich arbeite sie gerne hier ein. Smile

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Fragt Schanaha

Fragt Schanaha:

Im offiziellen Jäger-Forum von World of Warcraft kamen folgende Fragen zum Aspekt des Drachenfalken auf, da sehr viel Verwirrung in der Community herrscht, nicht zuletzt ausgelöst durch mehrdeutige und schlichtweg falsche Beschreibungen im Spiel:

1. Ist es richtig das der Aspekt des Drachenfalken den Aspekt des Falken ablöst?
2. Proct der verbesserte Aspekt des Falken auch, wenn der Aspekt des Drachenfalken aktiv ist? Oder muss ich Meister der Aspekte dafür skillen?
3. Die Glyphe von Falken, geht die auch für den Aspekt des Drachenfalken? Eher nicht, oder?

Einfache Fragen, einfache Antworten:

1. Ja, der Aspekt des Drachenfalken ist ein vollwertiger Ersatz für den Aspekt des Falken und vereinigt in sich die Eigenschaften des Aspekts des Falken und des Aspekts des Affen, womit man diese beiden Aspekte aus seiner Leiste entfernen kann und man kein Aspekt-Dancing mehr machen muss, wenn man in den Nahkampf gezwungen wird.

2. Ja, der verbesserte Aspekt des Falken proct auch, wenn der Aspekt des Drachenfalken aktiv ist. Was im Punkt Meister der Aspekte zum Thema Aspekt des Drachenfalken steht, könnte man auch anders ausdrücken: "Aspekt des Drachenfalken: Verringert den erlittenen Schaden um 5% und erhöht den Angriffskraftbonus um 30%". Dies Talent macht nicht mehr und auch nicht weniger, sondern genau das in Bezug auf den Aspekt des Drachenfalken.

3. Es gibt mehrere Glyphen, die den Aspekt des Falken betreffen, zumindest laut dem deutschen Tooltip. Das ist einmal die Glyphe Verbesserter Aspekt des Falken und dann die Glyphe Aspekt des Affen. Die Beschreibungen im Spiel sowie bei Buffed.de stimmen allerdings NICHT, die Glyphe Aspekt des Affen betrifft nicht den Aspekt des Falken, sondern nur den Aspekt des Drachenfalken und den Aspekt des Affen. Wir sind hier etwas aktueller und haben den Tooltip für Blizzards Übersetzercrew schonmal umgeschrieben. Wink
Die Glyphe Verbesserter Aspekt des Falken bezieht sich auf das Talent Verbesserter Aspekt des Falken und steigert somit auch das Angriffstempo des dadurch ausgelösten Procs "Schnelle Schüsse", wenn der Aspekt des Drachenfalken aktiv ist. Ist der Verbesserte Aspekt des Falken im Tierherrschaftsbaum nicht geskillt (also mindestens ein Punkt darein investiert worden) funktioniert die Glyphe nicht.

 

Hm... Diese Woche war doch mal knackig kurz, so kann es weitergehen. :D

Wobei, nächste Woche kommen weitere Talente und die Glyphen als Thema... wird wohl nichts draus. :D

Liebe Grüße,

Unterschrift Schanaha

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Kommentare (3)Add Comment
143
...
geschrieben von Schanaha, 10 Dezember, 2008
Hast recht, ist unglücklich geschrieben. Wobei es mit grundsätzlich mit allen Pets leichter ist, Aggro auf mehreren Mobs zu halten, die mehrere Mobs angreifen / debuffen als mit einem Pet, dass immer nur einen Mob zur Zeit angreifen kann.
530
...
geschrieben von Dave, 09 Dezember, 2008
Hey Schanaha

Ich hätte noch eine anmerkung zu deiner Aussage

"Tankpets halten besser die Aggro als die beiden anderen Familien"

Das stimmt so nicht. Die Aggro wird einerseits durch Schaden erzeugt, andererseits durch Fähigkeiten( Knurren, usw.).
Bei der Aggrerzeugung durch Schaden liegen die Tankpets 5%/10% hinter den anderen Familien zurück. Bei höheren Levels kann man im Tankbaum "Wachhund" skillen. Das erhöht das Aggro von Knurren.
Eine Ausnahme bildet der Gorilla, der mit Donnerstampfer zusätzliche Aggro in seinem Bereich aufbaut.

Der Vorteil von Tankpets liegt eindeutig in derer erhöten Rüstung und Gesundheit.

Sonst ist dein Guide/Blog/Wasauchimmer sehr gut und anfängerfreundlich geschrieben.

lg dave
355
...
geschrieben von Malcha, 01 Dezember, 2008
hm, vielleicht sollte ich "ablenkender Schuss" mal im Zauberbuch suchen. irgendwie hab ich den bisher übersehen smilies/cheesy.gif

ich bin gespannt auf die Glyphen...

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